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Artificial Intelligence in der Küche – nicht nur für Geeks

Ein paar scharfe Messer, grosse Pfannen, eine heisse Kochplatte und frische Zutaten – schon läuft die Sache rund. So geht es zumindest den geübten Kochprofis. Doch als Laie kann es nicht schaden, wenn wir uns hier und da etwas Hilfe holen. Insbesondere, wenn der technologische Fortschritt uns immer neue Möglichkeit bietet – Stichwort Artificial Intelligence («künstliche Intelligenz») in der Küche.

Vom Mixer zum Smoothie Maker – Technologie übernimmt in der Küche immer mehr praktische Arbeiten und steht als nützlicher Assistent zur Seite. Sei es beim Kneten des Teigs, beim Niedergaren des Bratens oder beim Backen des Sonntagszopfs. Längst sind Sous-Vide-Garer, Induktionsherd oder Steamer nicht mehr aus der Küche wegzudenken. Immer mehr Tech-Firmen spezialisieren sich geradezu darauf. Gemäss Aussage Yoon Lee, Senior Vice President bei Samsung ist dies auch nicht verwunderlich: Amerikaner, beispielsweise, verbringen 60 % ihrer Zeit zu Hause in der Küche.

Der Trend geht laut Experten in den nächsten fünf bis zehn Jahren noch viel stärker in Richtung Artificial Intelligence. Dadurch können Rezeptvorschläge direkt auf einem Display am Herd angezeigt werden, ausgehend von den im Kühlschrank vorhandenen Produkten. Sind beispielsweise Eier, Milch und Butter im Kühlschrank sowie Mehl und Zucker vorrätig, wird automatisch ein Rezept für Crêpes vorgeschlagen. Das Potenzial ist schier endlos.

Science-Fiction in der Küche

Stellen Sie sich vor – der Mixer wäre in der Lage, sich mit dem Fitnesstracker am Handgelenk zu verknüpfen, der derzeit ihre Diät überwacht. Dieser wiederum tauscht sich mit der Waage und ihrem Kühlschrank aus. Daraus ergibt sich das passende Rezept für einen figurbewussten Smoothie, basierend auf der körperlichen Aktivität, Ihrem aktuellen Gewicht und den Früchten, die Sie am liebsten mögen. Klingt eher nach einem modernen Science-Fiction-Film?

Aber wäre es nicht praktisch, wenn sich der Ofen von alleine auf die richtige Temperatur einstellt, sobald die Familie per WhatsApp über den Zeitpunkt des Abendessens informiert wurde? Komfortabel wäre es auch, dass basierend auf dem Konsumverhalten Produkte regelmässig und automatisch nachbestellt werden. Dies könnte auch mit dem persönlichen Kalender gekoppelt sein. So stehen an wichtigen Ereignissen wie Feier- und Geburtstagen immer die passenden Zutaten in der Küche.

Klingt zwar alles sehr futuristisch, aber so weit davon entfernt sind wir gar nicht mehr. Watson, ein ultra-leistungsstarker Computer von IBM ist in der Lage, Geschmacksprofile verschiedener Nahrungsmittel zu erkennen. Daraus stellt er Empfehlungen zusammen, welche Zutaten am besten miteinander harmonieren. Das klingt doch schon mal vielversprechend, nicht?

Gegen Food Waste

Artificial Intelligence bietet aber noch viel mehr Möglichkeiten und Chancen, zum Beispiel mit Blick auf Food Waste. Aufgrund des registrierten Einkaufsverhaltens und den Resten im Hausabfall kann Food Waste im besten Fall sogar komplett vermieden werden. Falls die grosse Milchpackung im Kühlschrank oft schlecht wird, wird dies im System so erfasst und künftig werden automatisch nur noch kleine Packungen bestellt – ganz einfach.

Technologie bietet vielerlei Chancen. Natürlich soll damit die Romantik des Kochens nicht «vertechnologisiert» werden. Aber durch mehr Effizienz in alltäglichen Prozessen wie dem Einkaufen und der Planung gewinnen wir mehr Zeit für uns – sei es zum Kochen, Essen, Trinken, Geniessen und um mit der Familie und Freunden zu entspannen.

 

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