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«Alexa, was essen wir heute?» – Sicher nichts Alltägliches!

Am ersten „THINK NEXT by Franke“-Summit diskutierten Experten über die wichtigsten Food Trends. Dabei wurde klar, dass die Digitalisierung einen starken Einfluss auf die zukünftigen Entwicklungen in der Lebensmittelindustrie haben wird. «Bits» und «Bytes» stehen vor unserer Küchentür und verändern zunehmend die Mahlzeiten und Gewohnheiten.

Mehr als 500 Leute haben am ersten «THINK NEXT by Franke»-Summit Einblicke in die Küche der Zukunft erhalten. Nachdem der Tag entspannt mit Konfitüre-Brötchen und Açai-Bowls begann, erhielten die Teilnehmenden interessante Einblicke in die Bereiche Küche, Design, Konsumentenverhalten, Architektur und Technologie. Neben den Plenarveranstaltungen boten insbesondere die Trendlabs zu den Themen Consumer Insights, Wasser, Essen und Kaffee sowie die beiden Insights Sessions zu Technologie beziehungsweise Interior Design und Architektur spannende und neue Einblicke. Was können wir also in den nächsten Jahren erwarten?

Die Insight Session «The Influence Of Technology On The Future Of Cooking» von Marius Robles, CEO und Mitgründer von Reimagine Food (https://www.reimagine-food.com/) mit Sitz in Barcelona, zeigte dem Publikum auf, dass wir uns in einer Revolution befinden. Erfreuen sich Online-Plattformen und Apps mit Rezeptvorschlägen seit vielen Jahren grosser Beliebtheit, haben sich in jüngster Vergangenheit auch Food Blogger und Bloggerinnen etabliert. Der Hashtag Food ist mit 234.5 Millionen Likes auf Instagram aktuell auf dem 26. Platz (https://top-hashtags.com/instagram/).

Computergesteuerte Zubereitung von Mahlzeiten im Vormarsch

Zukünftig wird die Digitalisierung und die damit verbundenen technologischen Entwicklungen aber noch stärker in der Küche selbst Einzug halten. Unmissverständlich war die Botschaft, dass unsere Mahlzeiten vermehrt von Maschinen zubereitet werden. Wo es heute schon App-betriebene Wasserkocher gibt, sollen Maschinen und Computer unser Leben immer mehr vereinfachen. Nach dem Soda-Automat kommt in den nächsten Jahren der Salat aus der Maschine. Mit wenigen Handgriffen, sprich Klicks, können wir einen gemischten Salat mit allen gewünschten Zutaten in kürzester Zeit frisch zubereiten. Die Konsumentinnen und Konsumenten können sich folglich auf den sozialen Austausch und den Genuss beim Essen konzentrieren. Obwohl uns so mehr Zeit zur Verfügung steht, entfernt sich die gesamte Essenszubereitung noch weiter von unserer Gesellschaft und die Produkte verlieren zusehends ihren individuellen Charakter. Ist eine komplette Automatisierung der Nahrungszubereitung unter diesen Umständen überhaupt erstrebenswert?

Neben der Hardware werden auch neue Technologien entwickelt, welche nicht unmittelbar sichtbar sind. Mit seiner Aussage «Everything is tailored by data» fasste Stephan Sigrist, Head des Thinktank W.I.R.E (http://www.thewire.ch/en) den Trend zusammen. Die zur Verfügung stehenden Daten aus Social Media und Connected Devices, also mit dem Internet verbundene Geräte wie intelligente Kühlschränke oder Fitness-Armbänder, bieten eine grosse Chance zur Entwicklung neuer Angebote und Applikationen. Dies bedeutet allerdings auch, dass die entstehenden Daten von Unternehmen gesammelt und analysiert werden. Auf Basis dieser Daten bieten sich einerseits grosse Chancen aber auch Risiken. Big Data findet nun Einzug in die Küche. Big Brother auch?

Nachdem der Medienkonsum, die Bankgeschäfte, der Briefverkehr und vor allem das Einkaufen von Alltagsgütern, aber unter anderem auch von Reisen und Kleidern online abgewickelt werden, zieht es unsere Teller nun auch in die digitale Zone. Sind Sie bereit dafür?

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